Explosionsgeschützter Ölbadofen – Indirekte Heizung für ultimative Sicherheit in Gefahrenzonen
Produktübersicht
Der explosionsgeschützte Ölbadofen von Suenrui ist eine spezielle industrielle Heiz- und Trocknungslösung, die für den sichersten Betrieb in Umgebungen entwickelt wurde, in denen brennbare Gase, Dämpfe oder brennbare Stäube ein ernstes Zündrisiko darstellen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Umluftöfen, die auf direkten elektrischen Heizelementen in der Kammer basieren, nutzt dieser Ofen ein indirektes Heizprinzip, das Entzündungsgefahren grundsätzlich ausschließt. Der Kernmechanismus verwendet Hochtemperatur-Thermalöl als Wärmeübertragungsmedium, das in einem hermetisch abgedichteten U-förmigen Ölmantel zirkuliert oder statisch enthalten ist, der die Arbeitskammer aus Edelstahl umhüllt. Als Flaggschiff unserer explosionsgeschützten Gerätereihe stellt es sicher, dass keine elektrischen Funken, Lichtbögen oder heißen Oberflächen jemals mit potenziell explosiven Substanzen in Kontakt kommen. Für Kunden, die eine sichere Ausrüstung suchen, die präzises Erhitzen ohne Risiko ermöglicht, setzt dieser Ölbadofen den Standard. Entdecken Sie das gesamte Sortiment an Lösungen für Gefahrenbereiche von Suenrui, bei denen indirekte Heizung auf kompromisslose Sicherheit trifft.
Technische Spezifikationen
- Ex-Zertifizierung: Ex d IIB T4 Gb (ATEX / IECEx), geeignet für Gase der Zone 1 und 2, Gruppe IIA/IIB.
- Heizprinzip: Indirektes Ölbad – U-förmiger Ölmantel mit versiegeltem Thermoöl, isolierte elektrische Heizungen.
- Temperaturbereich: Umgebungstemperatur +10 °C bis 250 °C (optional 300 °C mit Hochtemperaturöl).
- Temperaturgleichmäßigkeit: ±2 °C bei 200 °C (3-seitige Erwärmung – unten, links, rechts).
- Material der Arbeitskammer: Edelstahl SUS304 (nicht statisch, korrosionsbeständig).
- Ölmantelmaterial: Edelstahl SUS304, hermetisch verschweißt.
- Außenhülle: Kaltgewalzter Stahl, elektrostatische Sprühbeschichtung (korrosionsbeständig).
- Isolierung: hochdichte Glasfaser/Mineralwolle, 80 mm Dicke, Außenfläche ≤ 50 °C.
- Steuersystem: PID-Mikroprozessor mit PT100-Sensor, Digitalanzeige, programmierbare Rampe.
- Elektrische Komponenten: Explosionsgeschützt gekapselte Motoren, Schalter, Sensoren (Ex d oder Eigensicherheitsbarrieren).
- Sicherheitsmerkmale: Übertemperaturabschaltung, Ölstandsensor, Türverriegelung, einstellbarer Abluftanschluss.
- Türdichtung: Hochtemperatur-Silikonkautschuk, luftdicht.
- Kapazitätsoptionen: 30 l, 60 l, 100 l, 150 l (kundenspezifische Größen verfügbar).
- Stromversorgung: 220 V / 50 Hz (≤ 3 kW) oder 380 V / 50 Hz (> 3 kW); kundenspezifische Spannungen.
- Konformität: ATEX, IECEx, CE, ISO 9001:2025.
Produktmerkmale und Vorteile
Indirekte Ölbadheizung – kein Zündrisiko
Elektrische Heizelemente sind vollständig von der Kammeratmosphäre isoliert und erhitzen das Thermoöl im versiegelten U-Mantel. Das Öl strahlt die Wärme gleichmäßig von drei Seiten ab (unten, links, rechts). Keine Lichtbögen, keine heißen Oberflächen im Inneren der Kammer – echte Eigensicherheit für flüchtige Prozesse.
Zertifizierte explosionsgeschützte Konstruktion
Alle elektrischen Komponenten (Motor, Bedienfeld, Schalter, Sensoren) sind entweder in einem explosionsgeschützten Ex d-Gehäuse gekapselt oder durch eigensichere Barrieren geschützt. Der Ofen verfügt über die Einstufung Ex d IIB T4 Gb und ist somit eine echte Arbeitsschutzausrüstung für Gefahrenbereiche der Zonen 1 und 2.
Gleichmäßige und sanfte Erwärmung
Das Ölbadmedium bietet eine hervorragende thermische Homogenität (±2 °C bei 200 °C) und eliminiert Hotspots, die empfindliche Materialien beschädigen können. Ideal zum Trocknen, Aushärten oder Altern von energetischen Materialien, Treibmitteln und flüchtigen Chemikalien.
Robuste und korrosionsbeständige Konstruktion
Kammer und Ölmantel aus Edelstahl SUS304 widerstehen chemischen Angriffen durch Lösungsmittel und Säuren. Die Außenhülle aus kaltgewalztem Stahl mit elektrostatischer Beschichtung hält rauen Industrieumgebungen stand. Die hochdichte Isolierung hält die Außenfläche kühl und spart Energie.
Intelligente Steuerungen und Sicherheitsverriegelungen
Der PID-Regler mit PT100-Sensor sorgt für eine präzise Temperaturregelung. Programmierbare Rampen- und Halteprofile. Übertemperaturabschaltung, Ölstandsensor und Türverriegelung bieten redundanten Schutz – ein Markenzeichen des explosionsgeschützten Designs von Suenrui .
Einfache Wartung
Oben angebrachte, verstellbare Auslassöffnungen und Öleinfüllöffnungen ermöglichen einen bequemen Ölwechsel und die Entlüftung von Dämpfen. Die Türdichtung ist ohne Spezialwerkzeug austauschbar.
So verwenden Sie den Ofen – Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Überprüfung vor der Installation: Bestätigen Sie, dass die Ex-Einstufung des Ofens mit Ihrer Gefahrenbereichsklassifizierung (Zone 1/2, Gruppe IIB) übereinstimmt. Sorgen Sie für eine ordnungsgemäße Erdung und Belüftung.
- Thermoöl einfüllen: Durch die obere Öleinfüllöffnung das empfohlene Hochtemperaturöl (z. B. Silikonöl) einfüllen, bis der Ölstandsensor „Voll“ anzeigt. Niemals überfüllen.
- Proben laden: Materialien auf Edelstahlregale legen. Überlasten Sie den Luftstrom nicht und blockieren Sie ihn nicht (bei indirekter Heizung handelt es sich bei der Zirkulation um natürliche Konvektion).
- Parameter einstellen: Verwenden Sie das Ex-zertifizierte Bedienfeld, um Zieltemperatur, Rampenrate und Einweichzeit einzustellen.
- Tür schließen und verriegeln: Stellen Sie sicher, dass die Tür dicht verschlossen ist. Die Türverriegelung verhindert ein Aufheizen, wenn sie nicht richtig geschlossen ist.
- Betrieb starten: „Ausführen“ drücken. Der Controller erwärmt den Ölmantel. Überwachen Sie die Temperatur über die Digitalanzeige.
- Während des Betriebs: Überprüfen Sie den Ölstand regelmäßig durch das Schauglas (falls vorhanden). Passen Sie die Auslassöffnung nach Bedarf an, um Dämpfe sicher abzulassen.
- Abschalten: Lassen Sie den Ofen nach Abschluss des Zyklus auf unter 100 °C abkühlen, bevor Sie die Tür öffnen. Bei längerer Lagerung das Thermoöl ablassen und filtern.
Anwendungsszenarien – Wo Lösungen für explosionsgefährdete Bereiche Excel
- Petrochemische Verarbeitung: Trocknen von Katalysatorpulvern, Erhitzen flüchtiger Kohlenwasserstoffe zur Viskositätsprüfung.
- Pharmazeutische Herstellung: Trocknen von lösungsmittelfeuchten APIs (pharmazeutischen Wirkstoffen) in Zone-1-klassifizierten Bereichen.
- Verteidigung und Munition: Aushärtung von Treibstoffen, Trocknung von Sprengstoffvorläufern und Alterungstests für energetische Materialien.
- Luft- und Raumfahrt: Wärmebehandlung von Bauteilen, die mit brennbaren Lösungsmitteln gereinigt wurden.
- Forschungslabore: Umgang mit Diethylether, Aceton, Ethanol oder anderen Lösungsmitteln mit niedrigem Flammpunkt ohne Barrieren.
Vorteile für Kunden
- Kompromisslose Sicherheit: Indirekte Heizung und Ex d-Zertifizierung eliminieren Entzündungsrisiken – schützen Personal, Einrichtungen und behördliche Vorschriften.
- Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Die vollständige ATEX/IECEx-Dokumentation vereinfacht Audits (OSHA, EPA, ATEX 2014/34/EU).
- Niedrigere Gesamtbetriebskosten: Versiegelter Ölmantel und robuste Konstruktion reduzieren den Wartungsaufwand; Energieeffiziente Isolierung senkt die Stromrechnung.
- Prozessflexibilität: Ein Ofen übernimmt die Trocknung, Aushärtung, Alterung und Wärmebehandlung vieler gefährlicher Materialien.
- Schneller ROI: Eliminiert die Notwendigkeit einer teuren Fernplatzierung oder von Inertgas-Spülsystemen.
Zertifizierungen und Compliance
- ATEX: II 2 G Ex db IIB T4 Gb (Gas) – zertifiziert durch benannte Stelle.
- IECEx: Ex db IIB T4 Gb.
- Klasse I, Division 1, Gruppen C, D (optional, auf Anfrage).
- CE-gekennzeichnet, RoHS, ISO 9001:2025 zertifizierte Fertigung.
- Werkskalibrierung rückführbar auf NIST; Komplettes Dokumentationspaket inklusive.
Anpassungsoptionen
- Kapazität: 30 l bis 500 l (kundenspezifische Abmessungen verfügbar).
- Temperaturbereich: Bis zu 300 °C mit synthetischem Thermoöl.
- Materialverbesserungen: SUS316L-Kammer für aggressive Medien; elektropolierter Innenraum.
- Steuerungsfunktionen: RS-485 Modbus, Datenprotokollierung, Fernstart/-stopp.
- Ex-Rating-Upgrade: Ex db IIB T3 (für höhere Temperaturklasse) oder Ex e (erhöhte Sicherheit).
- Zusätzliche Sicherheit: Automatische Stickstoffspülung, sekundäre Auffangwanne.
Produktionsprozess und Qualitätskontrolle
- Materialauswahl: Rückverfolgbarer SUS304 und kaltgewalzter Stahl mit Werkszertifikaten.
- Herstellung des Ölmantels: Hermetisches Schweißen des U-förmigen Mantels, druckgeprüft bei 1,5-fachem Arbeitsdruck.
- Ex-Komponentenmontage: Druckfeste Gehäuse mit einem Spalt von ≤0,15 mm bearbeitet; Eigensicherheitsbarrieren kalibriert.
- Isolierung und Außenschale: Aufgebrachte hochdichte Mineralwolle; Elektrostatische Pulverbeschichtung.
- Elektrische Integration: PID-Regler, PT100-Sensor und Ex-Motoren, verkabelt gemäß den Vorschriften für Gefahrenbereiche.
- Sicherheitsvalidierung: Übertemperatur-Abschalttest, Simulation des Ölstandsensors, Türverriegelungsprüfung.
- Thermische Kalibrierung: 9-Punkt-Gleichmäßigkeitstest bei 150 °C und 250 °C.
- Zertifizierung durch Dritte: ATEX/IECEx-Benannte Inspektion (TÜV oder SGS).
- Einbrennen: 72 Stunden Dauerbetrieb bei maximaler Temperatur.
- Endverpackung: Holzkiste mit Stoßdämpfung, Bedienungsanleitung, Ex-Zertifikat und Kalibrierungsbericht.
Kundenmeinungen und Bewertungen
„Wir haben einen herkömmlichen Umluftofen ersetzt, der eine ständige Spülung mit Inertgas erforderte. Der Ölbadofen von Suenrui eliminierte die Spülkosten und bestand unser ATEX-Audit mit Bravour. Wirklich zuverlässige explosionsgeschützte Ausrüstung .“
— Dr. Hans Müller, Sicherheitsmanager, BASF Ludwigshafen
„Wir trocknen täglich lösungsmittelfeuchte pharmazeutische Zwischenprodukte. Die indirekte Heizung dieses Ofens sorgt für eine gleichmäßige Temperatur und kein Funkenrisiko. Es ist die sichere Ausrüstung, der unsere Inspektoren vertrauen.“
— Maria Fernandez, Produktionsleiterin, Farmasafe (Spanien)
„Eine der robustesten Lösungen für Gefahrenbereiche, die wir je eingesetzt haben. Das Design des Ölmantels ist einfach, aber genial – keine Hotspots, leicht zu warten. Sehr empfehlenswert für Verteidigungslabore.“
– Oberst James Liu, Chefingenieur, National Armaments Consortium